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Eine diesmal überschaubare Mitgliederflotte, bestehend aus 5 Fahrzeugen, machte sich ab der Raststätte in Sattledt auf die Reise in die Schweiz. Dabei ging es über das große deutsche Eck vorbei an Innsbruck, bei Pians von der Autobahn ab ins Paznauntal; weiter durch Ischgl und Galltür durch und sodann die Silvretta Hochalpenstraße hoch bis zum bekannten Berggasthof Hotel „Piz Buin“ mit hervorragendem Blick auf den gleichnamigen Gipfel und dem vorgelagerten Silvretta Stausee. Bei Kaiserwetter haben alle Teilnehmer die herrliche österreichische Berglandschaft und das gute Essen genossen. Gestärkt ging es dann beim Grenzübergang Feldkirch/Meiningen in die Schweiz vorbei an nicht weniger beeindruckenden Bergkulissen in Richtung Zürich. Eines hat sich wohl bestätigt: Scharf beobachtende Radargeräte tolerieren bei unseren westlichen Nachbarn (leider) keinerlei Toleranzen. Wir erwarten uns aber zumindest ebenso scharfe, verwertbare Lichtbilder ;-)

Zürich bot sich während unseres gesamten Aufenthaltes von seiner besten Seite. Die Bahnhofstraße lud alle Teilnehmer zum Flanieren und Gustieren ebenso ein wie der Züricher See. Im "Baur au Lac", der ersten Hoteladresse am See, ließen wir die Eindrücke der Stadt sickern, bevor es am Abend zu einem erstklassigen Dinner etwas außerhalb des Stadtzentrums ging. Unvergesslich bleiben für alle Motorsportbegeisterten die irrwitzigen Showfahrten vieler Halbwüchsiger mit zumeist gemieteten Supersportwagen; dies zum Leidwesen vieler Anrainer in Zürich, denen das ständige Geräusch-Spektakel in der Nacht verständlicherweise auf die Nerven geht.

Der spontanen Einladung unseres langjährigen und hochgeschätzten Mitglieds Konrad Fauser samt Gattin folgend ging es am dritten Tag zurück vorbei am wunderschönen Bodensee ins Schloss Arenensee. Zwischen 1817 und 1905 gehörte die aus dem Mittelalter stammende Domäne Arenenberg der Familie Bonaparte. Wer in dieser Zeit etwas auf sich hielt, reiste an den Bodensee. Auch für uns zeigte er sich diesmal von seiner besten Seite.

Nach dem Grenzübertritt fuhren wir sodann durch den Bregenzerwald, wo uns die letzte Etappe der österreichischen Radrundfahrt kurz stoppte. Die letzte Stärkung holten wir uns gemeinsam im Hotel „Mohnenfluh“, einer kulinarischen, ersten Adresse in Oberlech, von wo aus individuell die Heimreise angetreten wurde.

Für die Planung dieser Exklusivausfahrt danken wir unserem Präsidenten F.X.Berndorfer ebenso wie auch den Ehegatten Fauser für ihre persönlichen Einladungen!

Zusammenfassung von: Martin Wakolbinger